@Nullzone:
bezüglich Shakespeare: Habe gerade auch das Original bei Wikipedia entdeckt: “There are more things in Heaven and Earth, Horatio, / Than are dream’t of in your Philosophy.
Das ist ja sehr schön, was ich da heraus gefunden habe. Da steht ja “heaven” und nicht “sky”. Denn obwohl beides “Himmel” heisst, gibt es da doch noch einen Unterschied. Wie war das noch gleich? Plötzlich spürte sie eine Bewegung zu ihrer Linken. Dann einen Luftzug und einen dunklen Schatten. Die Tür schloss sich hinter ihr und wurde von innen verriegelt. Sie wirbelte herum. Vor ihr stand ein Mann, den sie noch nie gesehen hatte. Einen Augenblick, und er war nur ganz kurz, schossen ihr die lächerlichsten Gedanken durch den Kopf - dass sie sich in der Tür geirrt hatte, dass das Zimmer an jemand anderen vermietet worden war, dass Gina überhaupt nie ein Zimmer über dem Mad Hatter gehabt hatte. Doch dann sagte ihr der Verstand, dass sie sich tatsächlich in Gefahr befand, denn der Mann packte sie am Arm, riss sie herum und hielt ihr brutal den Mund zu. Sie spürte, wie ihr irgendetwas gegen den Hals gedrückt wurde. Es fühlte sich verdammt spitz an. Rostflecken Entfernen Motorrad 7 Tage Mir bleibt es nach wie vor unverständlich wie ein Mensch des 21.Jahrhunderts an irgendwelchen „heiligen“ Büchern aus der Frühzeit der Menschheit mehr als historisches Interesse haben kann. Aufzeichnungen aus der Bronzezeit sagen etwas über das Leben und die Auffassung der Menschen in dieser Zeit, nicht mehr aber auch nicht weniger. Altersflecken Im Gesicht Entfernen Kosten Nrw Der Einkauf weißer Trüffeln ist eine delikate Angelegenheit, denn schon nach drei bis vier Tage nach der Ernte verflüchtigt sich das berühmte Trüffelaroma und der Trüffel beginnt zu schrumpfen. Zudem ist die Beurteilung von Trüffelqualität eine echte Wissenschaft. Es geht um den Geruch, und man muss sich auskennen, um gute Ware von schlechter zu unterscheiden. Nördlich der Alpen bekommt man Trüffeln in guten Feinkostgeschäften oder im guten Feinkostinternetversand, wobei die besten weißen Trüffel von November bis in den Januar hinein erhältlich sind. Dann sind sie reif und haben ihr volles Aroma. Trüffelkauf ist schlicht Vertrauenssache, denn für den Laien ist ausnehmend schwierig die Trüffel-Qualität zu beurteilen. Der Trüffelverkäufer hingegen hat zumeist langjährige Kontakte. Trüffel gelten als gut, wenn der Geruch stimmt und das Fleisch fest ist, wenn man sie in die Hand nimmt. Dabei darf das Fleisch aber nicht gedrückt werden, denn Trüffeln sind sehr druckempfindlich. Will man wirklich einmal den echten Duft weißer Trüffel genießen, sollte man sich auf dem Weg zum Trüffel machen und beispielsweise die Trüffelmesse in Alba besuchen, die jedes Jahr im Oktober stattfindet. Das Herz der Veranstaltung ist der Trüffelmarkt im Zentrum der Altstadt, wo die Trüffelsucher ihre Schätze anbieten. Der Geruch des kostbaren Pilzes zieht sich durch die ganze Stadt. In der Fußgängerzone finden sich wunderbare Feinkostgeschäfte und in den Restaurants von Alba kann man Trüffelgerichte in Überfluss verspeisen. Empfehlenswert ist auch die Trüffelmesse in Asti, die im Oktober stattfindet. In Acqui Terme hingegen findet im November eine Messe statt. Diese ist zeitlich eigentlich eigentlich günstiger gelegen, denn der Oktober ist gar nicht die Hochzeit der Trüffel, um diese Zeit ist das Angebot noch gering. Übrigens: Die Piemontesen essen ihre Trüffel am liebsten im Januar, denn dann fallen die Preise und man hat zudem wirklich ausgereifte Ware. Weiße Flecken Auf Zahn Entfernen Schmerzen Jedes Jahr geben tausende Ärzte und andere Mitglieder der „Anti-Raucher Inquisition“ Milliarden von Dollar aus, um das aufrechtzuerhalten, was fraglos zum irreführendsten, jedoch erfolgreichen gesellschaftlichen Betrugsfall der Geschichte wurde. Mit Unterstützung der meisten westlichen Regierungen verfolgen diese Orwell’schen Lobbyisten Raucher mit fanatischem Eifer, der das lächerliche Debakel der amerikanischen Alkohol-Prohibition, welche 1919 begann und bis 1933 andauerte, gänzlich in den Schatten stellt.

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Die Rasse wird nicht erkannt von der FCI oder jede andere Stelle, internationale Cinológico.Physikalische Eigenschaften

Ratonero Bodeguero Andaluz ist ein Hund mit kleinen und mittleren, gemessen zwischen 34.9 und 43 cm am Kreuz, mit einem Auftritt sehr ähnlich der von der Jack-Russell-Terrier, selbst called Jack Russell Spanisch. Schwarze Flecken Unterm Nagel Jobs Hallo mir wurde am Dienstag 2 weisheitszähne gezogen
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Ich esse ganz normal.
Heute habe ich mir die wunde mal angeschaut und ich habe da so rote Flecke
Schmerzen habe ich nicht mehr so viel
Mit machen die Flecken halt sorgen Rote Flecken Im Gesicht Ohne Juckreiz Hund Klotho: [Seien Sie nicht albern - selbstverständlich glauben Sie es! Würden Sie damit rechnen, daß die Direktoren eines riesigen Automobilkonzerns einen Fließbandarbeiter in die Chefetage einladen, um ihm die Hintergründe der Firmenpolitik zu erläutern? Oder um ihm detailliert zu erklären, warum ein Werk geschlossen wurde und das andere weiterproduzieren darf?] Altersflecken Im Gesicht Entfernen Kosten Nrw Krampfadern; Thrombose; Eventuell ist das Bein überwärmt und geschwollen, wann sie nach der akuten Venenthrombose beginnen dürfen. Altersflecken Im Gesicht Entfernen Kosten Nrw Dät is goud, dät du deer nix mäd tou dwon häst, kwad Jan, do beeten sick twäin Huunde. Schwarze Flecken Unterm Nagel Jobs Läit di nit bidüwelje, hoolt di an dät erste Geboad..

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Vater füttert mit Geschick,
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und verteidigt Nest und Brut.
Das tut allen Jungen gut. Pigmentflecken Im Gesicht Schminken 60er Jahren Was man nicht lesen kann: Richtig geschrieben, aber dennoch falsch gelesen. Weil die falsche Assoziation stärker ist als die richtige. Rote Flecken Im Gesicht Ohne Juckreiz Hund blog.dr-fuchs.de Entfernung von Tattoos dank LasermedizinHinterlasse eine AntwortHaben Sie auch eine Jugendsünde in Form eines schlechten Tattoos begangen? Noch nie war das Entfernen von Jugendsünden so leicht wie heute. In der Praxis für Dermatologie Dr. Fuchs können Sie dank modernster Lasermedizin ganz einfach Ih... Die sehen alle sehr chic aus, besonders das letzte gefällt mir so gut. :-) Altersflecken Im Gesicht Entfernen Kosten Nrw »Und? Bedauerst du es? Ich nämlich nicht. Wie gesagt, solche Dinge passieren. Du kannst doch nicht sagen, dass sie ausgerechnet dir nicht passieren. Das würde ich dir nicht abkaufen.« Schwarze Flecken Unterm Nagel Jobs Am Ende erzählten sie es beide, und als sie fertig waren, da war ich so wütend und verblüfft, daß ich mir die Haare hätte ausreißen können. So sehr ich es versuchte, ich kam einfach nicht darüber hinweg, daß Carl Litchfield Harold alles erzählt hat, was ich für vertraulich gehalten hatte. Daß er Harold einfach angerufen und es ihm erzählt hatte, als wäre das vollkommen in Ordnung..

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Die Nacht war kühl, als wir vom Motorrad stiegen. Kleine Atemwölkchen bildeten sich vor meinem Mund. Das musste das erste Mal in diesem Jahr sein, dass die Temperaturen in den Minusbereich rutschten. Und als wenn es nicht schon gereicht hätte, dass es saukalt war, rieselten auch noch lautlos Schneeflocken zu Boden. Eine dünne weiße Schicht, die all das grau verdeckte. Doch schöner wurde die Welt dadurch leider auch nicht. Sie blieb ein finsterer, quälender Ort, voll mit grausamen Wesen an jeder Straßenecke.
Ich rieb meinen behandschuhten Hände aneinander, und rückte die schwarze Wollmütze auf meinem Kopf zurecht. Es war wieder so weit, ein weiteres Mal würde ich die Ungerechtigkeiten des Lebens einen fetten Tritt in den Allerwertesten verpassen.
Raphael zog seinen Helm vom Kopf, sobald er meinen verstaut hatte. Dann musterte er mich wieder mir dieser wissenden Miene. „Alles okay bei dir?“
Nein, nichts war okay, aber ich hatte mich entschieden. Ich wurde hier gebraucht. Diese Aufgabe hatte ich mir selber ausgesucht, und ich würde sie erfüllen. „Hör auf ständig zu fragen.“
Auch sein Helm verschwand unter dem Sattel. Dann zog er mich an seine Brust. „Nun, wenn du mal antworten würdest, müsste ich nicht ständig fragen.“
„Ich antworte immer.“
„Nein, du weichst immer aus.“
Ja das tat ich. Mir blieb gar nichts anderes übrig. Wenn ich mich jetzt mit meinen Gefühlen auseinandersetzten würde, könnte ich nicht mehr an der Mission teilnehmen. Und die Drachen konnten heute jeden gebrauchen. Eine so große Befreiungsaktion hatten wir noch nie gestartet, und es würde schon so schwierig genug werden. Keine Zeit vorher noch für mein Seelenheil zu sorgen. „Lass uns einfach gehen“, bat ich ihn daher.
Er drückte mich noch einmal fest an sich, dann liefen wir Händchenhaltend durch die dunklen Straßen von Magdeburg. Bisher hatten wir noch nicht viele Informationen erhalten. Zwar hatten wir während der Fahrt hierher mit Roger telefoniert um die wichtigsten Punkte zu bekommen, doch was wirklich auf uns zukam, erkannte ich erst, als wir den Treffpunk, ein altes Lagerhaus, am Rande eines kleinen Wohnviertels mit Vorstadthäusern, erreichten. Es stand schon sein Jahren leer, und Roger hatte es zu unserem Ausgangspunkt auserkoren, in dem wir noch eine letzte Lagebesprechung abhalten konnten. Alles war viel aufwendiger als sonst.
Als Raphael mir die alte, nur noch halb in den Angeln hängende Tür öffnete, begrüßte mich leises Gemurmel. Die ganze Halle war voll. Noch nie hatte ich so viele Drachen auf einem Haufen gesehen. Nicht zum ersten Mal wurde mir klar, dass die Drachen nicht nur ein kleiner Zusammenschluss von Leuten war, sondern eine riesige Gruppe, an deren Spitze mittlerweile Roger saß. Zumindest in diesem Teil des Kontinents. Ich wusste dass wir groß waren, aber damit hatte ich nicht gerechnet. Wie kam es dann nur, dass wir nie wirklich Fortschritte machten?
Auf den ersten Blick erkannte ich keinen der Anwesenden, doch die nur allzu vertrauten Stimme von Luna erreichte mich schon, kaum dass ich eingetreten war. So wie es sich anhörte, war Hanna auch mit von der Partie. Ja, die lebte immer noch. Steinalt, aber einfach nicht totzukriegen, und nach wie vor das dreckigste Maul, das ich je kennengelernt hatte. Diese Frau hatte Dinger drauf, dazu fiel einem gar nichts mehr ein. Nicht mal mir.
Doch die beiden waren nicht unser Ziel, sondern die aufgebauten Tischgruppe am Rand, die die Kommandozentralle bildete. Roger beugte sich stirnrunzelnd über eine Karte, die Brille tief ins Gesicht gedrückt. Die Zeit des Kummers hatte ihn älter werden lassen, viel älter als jeden anderen von uns.
Neben ihm standen Tristan und Lucy, und diskutierten. So sehr es mir auch wiederstrebte zu ihnen zu gehen, ich musste mich auf das vor uns liegende vorbereiten. Und ich war auch nicht alleine. Levi und Romy waren mit von der Partie, zusammen mit einem Haufen weiterer Vampire und Werwölfe, von denen ich nur die Hälfte kannte – wenn überhaupt so viele. Sie alle drängten sich um Roger, um auch ja nichts zu verpassen.
Ich gesellte mich an die Seite unseres Anführers, wobei ich Lucy abdrängte, und ihren bösen Blick nicht weiter beachtete. Sie musste sowieso mit Raphael wegen seiner Aufgabe sprechen, ihm die Schlösser erklären, damit es später nicht zu Komplikationen kam. Da konnte sie dann auch Platz machen. Die beiden verzogen sich, während ich Rogers Plan lauschte. Man, wie sich das anhörte, würden wir in ein Hochsicherheitsgefängnis einbrechen, um weit über hundert Gefangene rauszuholen. Dazu würden wir in Gruppen eingeteilt. Lucy hatte Grundrisse der Anlage besorgen können, und Roger erklärte, wer wo sein sollte. Jede Gruppe würde einen Anführer haben. Auch ich war zu einem solchen auserkoren. Bei mir würden sein Raphael – natürlich – Romy, Levi, Cyrill, und noch ein Dutzend anderer. Auch Tristan. Was ich allerdings davon halten sollte, wusste ich nicht so wirklich. Klar ich hatte ihn vermisst, aber … genau das war das Problem, dieses Aber.
Er war noch Tristan, aber da war jetzt auch noch Lucy, und wegen ihr hatte er sich von uns entfernt. Ich war mir nicht sicher, was ich davon halten sollte. Lucy selber würde nicht am Überfall teilnehmen. Ihre Deckung durfte nicht auffliegen. In den Reihen der Sklars war sie einfach zu wertvoll für uns. Also musste sie zurückbleiben. Wenigstens etwas Positives. Hätte ich mich auch noch mit ihr rumschlagen müssen, wäre ich wahrscheinlich noch vor unserem Aufbruch an die Decke gegangen. Es gab eben einfach Situation in denen man nicht mehr zusammenfand, und auch wenn sie einmal meine beste Freundin war, so würde hier eine Versöhnung niemals möglich sein. Dafür war einfach zu viel passiert, das Vertrauen einmal zu oft missbraucht worden.
Etwa eine halbe Stunde später, als alles soweit besprochen war, zog ich mein Handy aus der Tasche, und wählte die einzige Nummer, die noch in Verbindung mit meinem alten Leben stand. Sadrija. Sie nahm beim sechsten Klingeln ab. „Ja?“ Sie hörte sich verschlafen.
Ich lächelte. Wir beide hatten es zu einem Ritual gemacht, dass ich sie vor einem jeden Auftrag anrief. Naja, eigentlich eher ich, weil sie ja nicht wusste was ich den ganzen Tag so trieb. „Hallo, Cousinchen.“
„Hi, Cheyenne.“ Sadrija war die einzige, die mich heute noch so nannte. Sie war in der Zwischenzeit knapp Fünfzehn Jahre, und hatte es zu einem Sport erkoren, ihren Großvater in den Wahnsinn zu treiben. Dabei schoss sie seit der Lappalie mit Prinzessin Naomis Rohren aber nicht mehr übers Ziel hinaus. Sie hatte einen andren Weg gefunden ihren Unmut der Familie kund zu tun. Einen ganz simplen. Sie ließ Dinge wie von Geisterhand verschwinden, wichtige Dinge, die erst Tage später wieder auftauchten. Keiner wusste dass sie das Schlossgespenst war, wie die Belegschaft sie nannte. Naja, keiner außer mir. Aber es machte sie alle Wahnsinnig. König Isaak hatte deswegen wohl schon mehr als einen Wutanfall, und selbst Kai hatte sie damit aus der Ruhe bringen können, weil Unterlagen vor einem wichtigen Gespräch verschwunden waren. Um genau zu sein, eine Stunde vor seinem Termin – hi hi.
„Gibt es eigentlich einen Grund, warum du immer mitten in der Nacht anrufst? Nicht dass ich das nicht toll finde überhaupt mal wieder von dir zu hören.“
„Soll ich mich lieber melden, wenn du mit dem König bei Tisch sitzt? Er wäre bestimmt hoch erfreut von meiner Wenigkeit zu erfahren.“
„Reichlich angepisst trifft es wohl besser.“ Ja, diese Aussprache hatte sie von mir gelernt. Ich hoffte nur, dass ich die einzige war, mit der sie so sprach. Es raschelte, als würde sie sich in ihrem Bett aufsetzen. Dann gähnte sie herzhaft in den Hörer. „Aber es ist gut, dass du mal anrufst, ich habe tolle Neuigkeiten.“
Unter toll verstanden wir beide verschiedene Dinge, deswegen fragte ich vorsichtig: „Neuigkeiten?“
„Ja, Kai wird in ein paar Monaten wieder Papa, und Mikael hat seine ersten Schritte gemacht.“ Mikael war Sadrijas kleiner Bruder. Er soll wohl eine höllische Nervensäge sein, und den ganzen Tag nichts anderes tun, als zu schreien und zu pupsen. Das waren Sadrijas genaue Worte. „Im Salon. Dabei hat er an der Tischdecke gezogen, und eine Tasse mit Tee über Naomis Beine verschüttet. Sie hat getobt wie ein wildgewordenes Rhinozeros, das hättest du sehen müssen.“
Aua, das hat bestimmt wehgetan. Aber meine Gedanken drehten sich in eine ganz andere Richtung. „Na dann werden die Alphas ja bald um einen weiteren Nachkommen reicher.“ Kais Sohn Benjamin war fast vier Jahre, drei Jahre älter als sein Großcousin Mikael. Das bedeutete das die Familien seit meinem Verschwinden zwei weitere Bälger in die Welt gesetzt hatte, und ein drittes war jetzt wieder unterwegs.
In solchen Momenten fragte ich mich, warum sie mich hatten ins Schloss holen müssen, wenn sie sich sowieso wie die Karnickel vermehrten.
„Noch so ein Schreihals im Schloss, und ich ziehe freiwillig in die Ställe. Die Pferde stinken vielleicht, sind aber nicht so laut.“
„Ja, aber Babys tragen wenigstens Windeln. Pferde kacken wo sie gerade gehen uns stehen.“
„Ich würde mich ja nicht in eine Box legen.“ Es knisterte wieder in der Leitung, als sie sich zurecht setzte. „Und bei dir, was gibt es da gerade neues? Wo steckst du?“
„Du weißt dass ich dir das nicht sagen werde.“ Ich sah mich nach Raphael um, denn ich wollte noch etwas wissen, gleichzeitig sollte er nichts davon mitbekommen.
„Fragen kann ich ja trotzdem. Vielleicht rutscht es dir ja irgendwann mal ausversehen raus.“
„Und was würdest du machen, wenn du diese Information von mir bekommst?“ Raphael stand bei Tristan und Lucy hinten bei der Wand neben der Kommandozentrale. So sauer und enttäuscht er von seinem Bruder auch war, er hatte ihn wirklich vermisst. Tja, die Jahre des Zusammenhalts lassen sich bei den beiden halt nicht einfach so ausradieren. Außerdem hatte Tristan nie sein Vertrauen missbraucht.
„Keine Ahnung“, sagte Sadrija gleichgültig.
Von Wegen. Wir wussten beide, dass das nicht stimmt. Sie würde versuchen mich zu finden, wenn auch nur um einfach nur einen schönen Tag mit mir zu verbringen. Das hatte sie mir selber einmal gesagt. Aber das war zu gefährlich, sowohl für sie als auch für mich. Niemand durfte je erfahren, dass wir beide regelmäßigen Kontakt hatten, sonst wäre die Hölle los. Das es bisher nicht rausgekommen war, grenzte sowieso schon an ein Wunder. „Sag mal, wie geht es Sydney, hat er sich erholt?“ Bei meinem letzten Anruf hatte Sadrija mit mitgeteilt, dass Sydney sich mit Umbra Drogan angelegt hatte. Wie man sich schon denken konnte, war das für ihn nicht gut ausgegangen. Was ihn zu dieser immens dummen Tat getrieben hatte, wusste keiner außer den beiden.
Das war nicht sein erster Zusammenstoß dieser Art gewesen. In den letzten Jahren war das ein paar Mal passiert, und ich befürchtete, dass es etwas mit mir zu tun hatte, weil das vor so vielen Jahren kurz nach meinem Anruf bei ihm Anfing. Ich wusste nicht, was meinen sonst so ruhigen und ausgeglichenen Mentor dazu bewog, so auszuraten. Dieses Verhalten machte mir ehrlich sorgen.
„Sydney geht es besser. Glaube ich. Zumindest habe ich ihn heute im Garten gesehen. Du weißt schon, unter dem Baum unter dem er immer liegt.“
Ich wusste nur zu genau, von welchem Baum sie sprach. „Das ist gut“, sagte ich, und scharte mit den Beinen auf dem Betonboden. „Und Berater Egon? Hast du was von ihm gehört?“
„Derzeit ist er nicht im Schloss. Keine Ahnung wo er sich rumtreibt, mir sagt ja nie jemand etwas.“ Die letzten Worte grummelte sie so, dass ich schmunzeln musste. Dann entdeckte ich Roger, der sich in meine Richtung bewegte.
„Du, ich muss jetzt auflegen, ich hab noch was vor.“
„Immer hast du noch was vor“, maulte sie. „Vielleicht solltest du mal anrufen, wenn du Zeit hast, dann könnten wir uns länger unterhalten, und du würdest mich nicht jedes Mal umsonst aus dem Bett klingeln.“
Genau deswegen tat ich es nicht, denn so sehr ich diese kleinen Ausflüge in die Vergangenheit auch genoss, sobald ich auflegte, machte sich ein beklemmendes Gefühl in mir breit. Und je länger wir telefonierten, desto schlimmer war es hinterher. „Ich werde sehen, was sich machen lässt. Schlaf jetzt schön, und halt die anderen immer schön auf Trapp.“
„Immer. Sonst würde ich hier ja vor Langeweile sterben.“
Ich hielt Roger am Arm fest, als er an mir vorbeilaufen wollte. „Okay, stell nichts an, was ich nicht auch tun würde. Ich melde mich wieder bei dir.“ Ich legte auf, bevor sie die Chance hatte mich noch weiter aufzuhalten. Sonst würde ich hier morgen früh noch stehen. Ich nahm ich Roger ein Stück zur Seite, und bat ihn dann, Tristan einer anderen Gruppe zuzuteilen.
Das überraschte ihn. „Du willst ihn nicht bei dir haben?“
Ich zuckte nur die Schultern, hatte keine Lust mich zu erklären.
„Ich habe ihn extra zu dir getan. Er, Raphael, und du, ihr wart immer so ein gutes Team.“
„Du weißt, das wir das schon lange nicht mehr sind, und ich … naja, es wäre mir halt einfach lieber, wenn er nicht …“ Ich ließ den Satz offen. Bei diesen Worten kam ich mir selber eklig vor. Ich hatte nicht viele Leute denen ich vertraute. Andererseits hatte das Vertrauen zu Tristan unter seinem Verschwinden stark gelitten. „Ich glaube einfach dass es besser wäre.“
„Wenn du es für besser hältst.“ Er sah mich zweifelnd an, ging dann aber zu Tristan, um ihn einer anderen Gruppe zuzuteilen. Ich folgte ihm mit Blicken, und bemerkte genau den Moment, in dem Tristan es erfuhr. Drei Augenpaare sahen zu mir. Tristan traurig, Raphael verstehend, und Lucy wütend. Ich hielt ihrem Blick stand. Mir war egal was sie dachte, es war einfach besser so. Klar, ich hatte mich gestern riesig gefreut Tristan wiederzusehen, und ich war auch jetzt froh zu wissen wo er war, und dass es ihm gut ging, aber er hatte uns im Stich gelassen, und ich war nachtragend, fast so schlimm wie Elvis. Außerdem hatte ich schon genug mit mir herumzuschleppen, ohne ihn auch noch bei mir haben zu müssen. Als das Bild von Nat vor meinem inneren Auge auftauchen wollte, schüttelte ich den Kopf. Das konnte ich jetzt wirklich nicht …
Zwei Arme schlangen sich von hinten um mich, und hoben mich hoch. Überrascht stieß ich einen Schrei aus, erkannte aber am Geruch sofort, dass es Levi war. Er wirbelte mich drei Mal im Kreis, bevor er mich wieder auf den Boden stellte, und mich frech angrinste.
„Du musst Todessehnsucht haben“, knurrte ich. Das machte er immer wieder, obwohl es wusste, dass ich das nicht mochte. Vielleicht tat es auch gerade deswegen. Wäre ihm jedenfalls zuzutrauen.
Sein Grinsen wurde nur noch breiter. „Ich habe gesehen, dass du deinen Ring noch nicht trägst.“
Ja, so makaber sich das anhört, mich zu erschrecken war nicht der beste Weg für eine glückliche – und vor allen Dingen gesunde – Zukunft. Um ihn an einem weiteren Überfall zu hindern, zog ich den Ring aus meiner Tasche, und steckte ihn demonstrativ über den hautengen Lederhandschuh, der bei der Bewegung leise knarzte. „Irgendwann werde ich dir noch mal richtig den Hintern versohlen.“
„Darauf wartet er ja nur.“ Raphael schlang von hinten die Arme um mich. Ich lehnte mich an ihn, und genoss seine Umarmung. „Und wahrscheinlich auch nicht mehr all zu lange.“
„Oh ja, das wäre die Erfüllung all meiner Träume“, bestätigte er mit einem Wolfsgrinsen.
„Ich glaub nicht, dass es allzu traumhaft für dich werden würde“, gab ich liebenswürdig zurück. „Aber mach nur so weiter, dann wirst du es schon herausfinden.“
„Du weißt schon dass du mir damit gerade die Erlaubnis gegeben hast, dich weiter auf die Palme zu bringen?“
Ein kleines Lächeln schlich sich auf mein Gesicht. „Wie gesagt, mach nur so weiter.“
Er tätschelte mir die Schulter, dann wurde er ernst. „Sag mal, wer ist eigentlich der Rotschopf, der dich die ganze Zeit so ansieht, als wollte er dich vom nächsten Hochhaus schubsen, damit nichts als ein roter Fleck von dir übrig bleibt?“
„Niemand“, sagte ich, während Raphael „Tristans Freundin“ erwiderte. Ich stieß meinem Freund den Elenbogen leicht in den Bauch. Das musste nun wirklich niemand erfahren. Lieber sollten sie Lucy mit einem Tritt und einer Aufforderung sich bei uns nie wieder blicken zu lassen, aus der Halle befördern. Ich taute ihr einfach nicht über den Weg.
Neugierig sah Levi zwischen uns beiden, und Lucy hin und her. „Und warum ist Tristans Freundin ein Niemand?“
„Lucy ist eine miese Verräterin, die mich für ihr beschissenes Leben verantwortlich macht“, sagte ich schlicht, und löste mich von Raphael, als Roger das Zeichen zum Aufbruch gab. „Wir müssen los.“
Das Lagerhaus war nicht weit von unserem Ziel, in einem alten Industriegebiet, entfernt. Mit all den anderen Drachen bestiegen wir zwei Dutzend Kleinbusse, in verschiedenen Größen und Farben, die uns hinbringen sollten. Wir hielten etwa fünf Minuten von dem Lager der Sklars entfernt, wo die Wagen auf unseren Ruf warten würden. Nach dem Ausstieg wurde die Anspannung deutlich stärker. Das war vor einem Auftrag immer so, denn keiner konnte wissen, was uns hinter diesen Mauern genau erwartete, und wie es ausgehen würde.
Wir schlichen in Gruppen zu unserem Zielobjekt. Ich war in der ersten. Nicht weil ich so außergewöhnlich helle, oder besonders begabt war – nur um das klarzustellen, schlecht war ich auch nicht –, sondern weil Raphael in meiner Gruppe war, und er uns einlassen musste. Wir waren die Truppe, die Haus und Hof für den Rest freimachen sollte.
Zuerst hatten wir noch überlegt, ob ein direkter Überfall in dieser Situation besser wäre, dann aber entschieden, dass Heimlichkeit am ehesten zum Erfolg führen würde. Die ganze Anlage war einfach zu sehr gesichert, um einen Frontalangriff zu wagen. Wir würden die Türen öffnen, die Sicherheitsanlage ausschalten, und die Wächter ablenken. Eine Truppe würde draußen warten, um im Notfall für ein Ablenkungsmanöver zu sorgen. Eine kleine Explosion, die jegliche Aufmerksamkeit von uns ablenken würde. So zumindest in der Theorie. In der Praxis läuft es jedoch meist anders, wenn zu unserem Glück auch mit einem zufriedenstellenden Ergebnis.
Mit uns zusammen kam auch die zweite Gruppe gleich mit. Sie war dafür zuständig, die Türen zu sichern, damit wir schnell rein und wieder raus konnten. Sie würden dafür sorgen, dass sich uns auf dem Rückweg kein Hindernis in den Weg stellen konnte, wie zum Beispiel mordlüsterne Sklars, oder eine plötzlich verschlossene Tür. Tristan war bei ihnen. Das hatte Roger sich ja ganz toll ausgedacht.
Als wir aufbrachen, trat er an meine Seite. Ich lief zwischen ihm und Raphael, so wie wir es früher immer getan hatten, wenn wir zu einem weiteren Auftrag unterwegs waren. Doch dieses Mal fühlte es sich nicht so gut an, und als er dann auch noch den Mund aufmachen wollte, schüttelte ich demonstrativ den Kopf. Das war nicht die Richtige Situation für ein klärendes Gespräch.
Er drückte kurz die Lippen aufeinander, und öffnete sie dann doch. „Ich musste es tun“, sagte er leise.
„Nicht jetzt Tristan.“
„Sie brauchte mich“, sagte er weiter. „Ihr nicht.“
Ich glaubte meinen Ohren nicht trauen zu können. War das sein ernst? Wütend funkelte ich ihn an. Das machte mich echt stinkig. „Stimmt“, hörte ich mich sagen. „Du hast vollkommen recht, du warst uns immer nur ein Klotz am Bein. Wir konnten echt froh sein dich endlich los zu sein. Und dann erst dieser lächerliche Abschiedsbrief. Wie war das gleich noch mal gewesen? Warte, ich erinnere mich: es muss einen anderen Weg geben, Vivien zu finden, dieser bringt uns nicht weiter, und nach langen Überlegungen, bin ich zu dem Entschluss gelangt, dass es das Beste ist, wenn ich mich alleine auf die Suche begebe.“ Ich verengte die Augen. „Als wären wir dir eine Last gewesen, die dich behindert hat.“
Er seufzte.
„Dein heimliches Verschwinden war wirklich das Beste was uns passieren konnte, besonders damals in der Bar. Weiß du noch Raphael, die Auseinandersetzung in der Bar, wo dir jemand grundlos eine Übergezogen hat?“ Ich schüttelte den Kopf. „Zum Glück war ich da gewesen, um mich auch noch niederschlagen zu lassen. Du hast recht Tristan, an dem Tag, und auch an jedem anderen, in dem wir in Zugzwang geraten sind konnten wir dich ehrlich nicht gebrauchen. Wir lieben es geschunden nach Hause zu kommen um unsere Wunden zu lecken. Es war toll nicht zu wissen warum du uns bei Nacht und Nebel einfach im Stich gelassen hast, nicht zu wissen wie es dir ging, oder was mit dir geschehen ist. Endlich waren wir dich los, und konnten uns Sorgen machen. Wirklich, es war pures Glück für uns, dass du ohne ein Wort auf Nimmerwiedersehen gegangen bist. Echt, erste Sahne, hast du ganz toll gemacht.“ Ob er kapiert hatte, dass ich das sarkastisch meinte? Eigentlich war es doch ziemlich offensichtlich.
Er kniff kurz die Lippen zusammen, und ich betete still darum, dass er einfach den Mund hielt. Das wäre für alle Beteiligten das Beste. Natürlich ging die Futterlucke trotzdem auf. Und dabei hatte ich ihn immer für hochintelligent gehalten. Dem war wohl doch nicht so.
„Ich konnte Lucy nicht alleine lassen. Sie brauchte mich, aber zu euch konnte ich sie auch nicht bringen.“
Sie brauchte ihn? Und was war mit uns? Jedes weitere Wort aus seinem Mund machte mich noch wütender. Der Kerl war doch einfach nicht zu fassen. „Nein, konntest du nicht, weil ich mit dieser verdammten Verräterin nicht zu tun haben will!“
Er funkelte mich an. Dass ich sie als Verräterin bezeichnete, passte ihm so gar nicht. „Du fühlst dich von ihr verraten, aber ihr ging es dabei genauso schlecht, sie fühlt sich von dir im Stich gelassen.“
„Fang ja nicht an, mich mit ihr zu vergleichen“, knurrte ich. „Und außerdem hat sie sich das alles selbst zuzuschreiben. Sie war es schließlich, die mich mein ganzes Leben belogen hat. Als ich erfuhr, was um mich herum los ist, hab ich ihr verziehen, nur um mich ein weiteres Mal von ihr verarschen zu lassen. Das ist nicht meine Schuld. Sie hat …“ Verdammt, jetzt brach meine Stimme auch noch. Das hatte er ja ganz toll hinbekommen. Schön das immer alle versuchten mir Schuldgefühle einzutrichtern, und ich auch noch so blöd war, und darauf einging.
„Cheyenne …“
Als er mich an der Schulter berühren wollte, riss ich die Arme hoch. „Nicht, lass es einfach gut sein. Dafür habe ich jetzt echt keinen Kopf.“
Er ließ den Arm sinken, und sah aus wie ein getretener Hund. Es tat mir weh ihn so zu sehen, aber er verstand einfach nicht, was er uns mit seinem spurlosen Verschwinden angetan hatte. Das gleiche wie du deiner Familie, und deinen Freunden, sagte ein kleines Stimmchen in meinem Hinterkopf. Gut nur einem kleinen Teil der Familie. Und Freunde hatte ich außer Sydney sowieso keine gehabt. Außerdem war das bei mir etwas anderes, ich hatte keine Wahl, Tristan schon. Er hätte sich melden können, hätte mit uns reden sollen, aber er hatte es vorgezogen den einfacheren Weg zu wählen, und uns im Stich zu lassen. Und das alles nur für Lucy, diesem scheinheiligen Miststück.
Und das war das eigentliche Problem an der Sache. Ich konnte nicht verstehen dass er uns für Lucy hatte sitzen lassen. Klar, er stand auf sie, auf diese arrogante Tussi von einer Schlampe, auf diese widerliche, kleine, missratende …
„Wenn du weiter so mit den Zähnen knirschst, wird dein Zahnarzt sich über den nächsten Besuch freuen. So viel Kohle hat er wahrscheinlich schon lange nicht mehr gemacht“, sagte Raphael, den Kasten mit seinem Werkzeug unter dem Arm geklemmt. Das Ding war mir in der Zwischenzeit genauso vertraut, wie er selber. Zu jedem Auftrag schleppte er ihn mit. Genau wie diese Waffe, die er damals im Park dem Polizisten abgenommen hatte. Ich mochte dieses Teil immer noch nicht, aber es war mir nicht mehr ganz so zuwider, nicht mehr, nachdem er mir damit schon ein paar Mal meinen Hintern damit gerettet hatte. Natürlich würde ich das unter keinen Umständen zugeben.
„Das ist das Einzige, was mich gerade davon abhält deinem Bruder für seine dummen Ausreden den Hals umzudrehen“, stellte ich ganz sachlich fest. „Was ist dir lieber, mich zahnlos, oder ihn mit einem Stöckelschuh, den ich in seinem Allerwertesten versenke?“
„Du besitzt gar keine Stöckelschuhe.“
„Ich könnte mir welche besorgen.“
Levi, der hinter uns lief, gab ein ersticktes Geräusch von sich. Ich glaube er versuchte sich ein Lachen zu verkneifen.
Tristan seufzte nur. „Genauso nachtragend wie früher.“
Ich war schon dabei ihm das Passende vor den Latz zu knallen, als Raphael mich mit einem Fingerzeig darauf aufmerksam machte wo wir uns gerade befanden, und dass wir später noch genug Zeit haben würden, unsere Differenzen auszutragen. Deswegen funkelte ich Tristan nur an, und setzte mich dann an die Spitze unseres Trupps, weit weg von ihm. Als Gruppenleiterin war das schließlich meine Aufgabe. Also nicht das mit dem weit weg, sondern das mit der Spitze.
Von da an wurde erst mal nicht mehr gesprochen, wir hatten zu arbeiten. Es war nicht mehr weit. In der Zwischenzeit waren wir auf dem alten Industriegelände angekommen, und drückten uns in den Schatten von Häusern, und Bäumen nähr an unser Ziel. Wir zogen uns unsere Halstücher vors Gesicht, um im Notfall unerkannt zu bleiben, und schlichen nähr, bis wir das Gebäude selber als Deckung nutzen konnten.
Von außen war das Lager der Sklars nichts Besonderes. Es sah aus wie eine bereits vor langer Zeit geschlossene Fabrikhalle. Eingeschlagene Fenster, besprühte Wände, und jede Menge Müll im halbverrotteten Gestrüpp. Doch dieser heruntergekommene Eindruck täuschte. Unter diesem Gelände befand sich eine Hochsicherheitseinrichtung. Versteckte Kameras, Bewegungsmelder, ein Wachtrupp der das Gelände sicherte. Es war nicht leicht dass alles zu umgehen. Aber es war leicht die Wachen auszuschalten. Das war eine unserer Spezialitäten.
Gruppe Drei machte sich auf den Weg auf ihre Posten, um in Notfall alle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Außerhalb des Gebäudes versteht sich. Drinnen konnten wir Unruhen nun mal gar nicht gebrauchen.
Der Plan sah vor, die Hintertür auswindig zumachen, zu öffnen, und einzudringen, doch die war gar nicht so leicht zu finden. Sie lag versteckt hinter einem riesigen Müllberg, und machte auf den ersten Anblick auch keinen besseren Eindruck, als der Rest des ganzen Baus. Doch als ich genauer hinsah, entdeckte ich das kleine rote Blinken in der Nacht. Eine Sicherheitskamera. Davon wussten wir natürlich schon. Auch wenn ich es nicht gerne zugab, Lucy hatte bei den Vorbereitungen an alles gedacht, und jede Eventualität mit einbezogen. Zumindest hatte es bis hierhin den Anschein. Was folgen würde, lag noch im Dunkel.
Mit Lichtgeschwindigkeit rannte einer der Vampire an die Tür – ein Weib die ich schon seit mindestens zwei Jahren kannte, aber ihren Namen immer wieder vergaß, weil er einfach unaussprechlich war –, und drückte sich so dagegen, dass sie von der Kamera nicht erfasst werden konnte. Dann fing sie an mit den Kabeln an der Kamera rumzuspielen, steckte ein Gerät daran fest, auf dem sie ein bisschen herumtippte, und hob dann den Daumen. Okay, es war so weit, jetzt wurde es ernst.
Ich gab das stumme Zeichen, und Raphael machte sich an der Tür zu schaffen. Sie war mit einem Kartelesegerät gesichert. Er knackte es im Handumdrehen. Warum ging ich eigentlich noch arbeiten? Raphael könnte sich ja auch als Einbrecher betätigen. Das hieße wesentlich mehr Freizeit für mich.
Nun gut. Hinter der Tür zeigte sich mir, dass das keine heruntergekommene Fabrik war, wie es den Anschein hatte. In dem Korridor der sich vor uns öffnete war alles sauber, und modern. Und hatte etwas von Klinikatmosphäre. „Bingo“, sagte ich, und schlich als erste hinein. Hier ließen wir die ersten Leute der zweiten Gruppe zurück. Sie würden jeden Fremden der auftauchte ausschalten, und damit sichern, dass wir bei unserer Rückkehr keine bösen Überraschungen erlebten.
Wie Levi es mir beigebracht hatte, ließ meine wölfische Seite soweit an die Oberfläche treten wie es mir möglich war, um meine Sinne zu schärfen. Mein Gehör intensivierte sich, ich sah plötzlich besser, und ein Hauch von Bleichmittel stieg mir in meine nun sehr empfindlichere Nase. Ich konnte den Geruch sogar auf meiner Zunge schmecken – e-kel-haft.
Wir drangen in das Gebäude ein, liefen den Weg den wir besprochen hatten. Die Vampirin manipulierte noch sieben weitere Kameras, und mit Raphaels Hilfe passierten wir noch zwei Türen, bis wir auf jene stießen, durch die wir eigentlich wollten. Eine Metalltür, die tief unter das Gebäude führte. Dort sollten auch die Entführten sein. Sie war offen, was uns hätte gleich Warnung sein sollen, einen Omen, oder sowas in der Art, aber wir nahmen den Glücklichen Zufall einfach hin, und schlüpften hindurch. So was passierte öfter als man glauben sollte. Was nur ein weiteres Zeichen dafür war, wie sicher sich die Sklars fühlten. Tja, die Regenten taten halt immer noch nicht sehr viel zu ihrer Bekämpfung. Natürlich blieben wir wachsam.
Ich hoffte, dass Tristan daran dachte, ein paar Leute abzustellen, die auch oben den Gang weiter ins Innere Überwachten. Laut Lucy dürften um diese Zeit nicht viele Sklars anwesend sein, aber man wusste ja nie, und ich konnte es echt nicht leiden, aus dem Hintergrund überrascht zu werden.
Langsam bewegten wir uns eine metallende Wendeltreppe hinunter, versuchten so leise wie möglich zu sein, und kamen in einen weiteren Korridor an. Hier blieb Tristan mit Luna, und zwei weiteren Wölfen zurück. „Viel Glück“, wünschte er uns noch, bevor wir weiter schlichen. Bis jetzt lagen wir gut in der Zeit, acht Minuten waren vergangen, seit ich meinen Fuß in das Gebäude gestellte hatte, und noch war uns niemand begegnet. Das wusste ich genau, denn meine perfekte innere Uhr funktionierte immer noch auf die Sekunde genau. Wenn wir Glück hatten, war es wirklich nur ein rein und raus. Das waren immer die besten Aufträge, denn obwohl ich mich zu verteidigen wusste, und jeden Sklar der mir über den Weg lief liebend gern zurück zu seinem Schöpfer schickte, waren Jobs ohne überraschende Unterbrechungen auch für die Sklaven einfacher. Sie waren meist schon verstört, und verängstigt genug, als das sie noch mitten in ein Blutbad reinrutschen mussten.
Wir erreichten die ersten Räume, in denen laut Lucy die Gefangenen saßen. Während ich wartete, dass Raphael die Tür vor uns öffnete, wollte ich meinen Leuten das Zeichen geben, um die Sicherheitsanlage am Ende des Flurs auszuschalten. Dabei bemerkte ich, dass Romy fehlte. Sie sollte hier in vorderster Front sein, und mit mir zusammen das Sicherheitssystem lahmlegen. Der Raum dafür lag am anderen Ende dieses Korridors, doch sie war nicht hier. Hä? Was war denn jetzt los? Es war doch sonst nicht ihre Art einfach auf eigener Faust zu Unternehmungen zu starten. Luna machte das schon mal, aber weil sie zu Tristans Gruppe gehörte, war es nicht an mir, meine Gedanken an sie zu verschwenden. Bei Romy lag der Fall anders. Sie gehörte in meine Truppe, damit lag die Verantwortung für sie bei mir.
Ich überlegte mir, wo ich sie das letzte Mal gesehen hatte. Das musste oben gewesen sein, kurz bevor wir die Treppe runter gestiegen waren. Aber danach … verdammt, ich war doch kein verfluchtes Kindermädchen. Warum konnten die Leute nie da sein wo sie zu sein hatten? „Bin gleich wieder zurück“, flüsterte ich, und gab mir alle Mühe, mein Knurren zu unterdrücken. Diese Abweichung vom Plan gefiel mir ganz und gar nicht.
Raphael nickte, ohne aufzublicken. Ich machte mich auf den Weg sie zu suchen. Wahrscheinlich machte ich zu viel Wirbel um nichts, und wieder nichts, aber ich hatte ein komisches Gefühl. Es war eben nicht ihre Art, und es machte mich echt sauer. Ich ging zurück zur Treppe. „Habt ihr Romy runterkommen sehen?“
Tristan schüttelte den Kopf, während Luna sagte: „Nein.“
War sie vielleicht noch oben? Aber warum sollte sie? „Luna, geh, und sag Bescheid, dass sie schon ohne mich weitermachen sollen. Wir müssen die Alarmanlage ausschalten, damit die anderen rein können.“
„Warum sollte ich? Mein Posten ist hier, und im Gegensatz zu anderen verlasse ich ihn nicht.“
Warum musste dieses Weibsbild nur immer so auf stur schalten? Ich wusste nicht warum, aber seit unserem ersten Treffen schien sie mich zu verabscheuen, dabei hatte ich ihr nie irgendwas getan. Gut, ich war auch nicht besonders nett zu ihr gewesen, aber das war kein Wunder. Warum sollte ich auch, wenn sie mich wie den letzten Dreck behandelte? „Tu es einfach“, zischte ich sie an. Ich hatte jetzt echt keinen Bock auf ihre kleinen Machtspielchen, nicht hier, nicht heute.
„Du hast mir gar nichts …“
„Luna, geh“, mischte sich Tristan ein.
Gegen meinen Willen nickte ich ihm dankend zu, und stieg die Treppe wieder nach oben. Lunas giftiger Blick wurde von mir nicht weiter beachtet. Auch oben hatten sich zwei Wölfe aufgestellt. Auf meine Frage nach Romy, zuckten sie jedoch nur unwissend mit den Schultern. Sie hatten sie nicht gesehen. Langsam wurde die Wut in meinem Bauch durch ein drückendes Gefühl ersetzt. Ich war mir sicher, dass ich sie hier noch gesehen hatte, kurz bevor ich nach unten gegangen war. Ich legte meinen Kopf schief, und sog die Luft durch die Nase tief in die Lunge. Das machte ich ein paar Mal, bis ich ihren Geruch auffing. Dann folgte ich der Fährte. Wie ich schon erwartete hatte, führte sie nicht nach unten. Was trieb sie nur? Ich wusste, dass es klüger gewesen wäre sich Verstärkung zu holen, aber ich wollte die Operation wegen meiner Paranoider nicht gefährden, als lief ich alleine los.
Die Spur führte mich den Gang weiter geradeaus, in den Teil, in dem sich eigentlich die anderen Teams umsehen sollten. Was wollte sie nur hier? Langsam bekam ich ein echt beschissenes Gefühl. Alle meine Sinne stellten sich auf Wachsamkeit ein. Ich schlich lautlos um ein paar Ecken, bis ich die Geräusche hörte. Die Laute von Aufschlägen, und Keuchen, dann ein halb ersticktes Gurgeln. Sie kamen von einer offenen Tür.
Romys Spur führte genau dorthin. Ich zögerte keinen Moment, und stürzte in den Raum.
Der Anblick, der sich mir hinter dort bot, machte mich rasend. Romy lag mit dem Bauch bewegungslos auf dem Boden, auf ihr hockte ein Mann, dem Blut von der Lippe tropfte, und seinen Arm in einem Würgegriff um Romys Hals geschlungen hatte. Ein halbverwandelter Werwolf. Das alles nahm ich in dem Sekundenbruchteil auf, in dem ich über die Türschwelle rannte. Geräuschlos stürzte ich mich auf den Rücken des Typs, und riss ihn von ihr herunter. Damit hatte er nicht gerechnet.
In einem Knäul aus Armen und Beinen krachten wir zusammen auf den Boden. Er versuchte sich auf mich zu wälzen, mich auf dem Boden zu drücken, und festzuhalten um wer weiß was zu machen, aber ich reagierte blitzschnell, schloss meine Hand zu einer Faust, drückte damit den Knopf an meinem Ring, sodass die giftige Nadel ausfuhr, und rammte sie ihm in den Hals. Er fluchte, fing meine Hand ein, um sie auf den Boden zu drücken, merkte aber sehr schnell, dass etwas nicht stimmte. Er bekam nur noch schwer Luft, und die Bewegungen wurden langsamer.
Ich lächelte mein bösartigstes Lächeln. „Nervengift“, verriet ich ihm, und stieß ihn von mir runter. „Wirkt in Sekunden. Erst lähmt es die Muskulatur, und dann erstickt man ganz langsam.“
Seine Augen wurden weit. Er schnappte wie ein Fisch auf dem Trockenen nach Luft, griff sich an den Hals, doch er war verloren. Ich sah den Augenblick, in dem er es begriff, und wandte mich einfach ab. Der Kerl hatte nichts anderes verdient. Er war einer von ihnen, und damit weniger wert als der Dreck unter meinen Fingernägeln.
Romy lag völlig ruhig auf dem Boden. Ich stürzte an ihre Seite, und fühlte nach dem Puls. „Bitte sei nicht tot, bitte sei nicht tot“, beschwor ich sie, und atmete erleichtert auf, als ich fand wonach ich suchte. Sie war nicht tot, nur bewusstlos. Gott sei es gedankt. Ich entspannte mich für einen Moment, aber nur bis die Sirenen über mir loskreischten.
Erschrocken sprang ich auf die Beine, wirbelte herum, und sah gerade noch, wie der Kerl den ich vergiftet hatte, tot an der Wand herabsackte. Über ihm war ein kleines Kästchen mit Glashaube. Sie war eingedrückt. Der Mistkerl hatte es doch tatsächlich geschafft, mit seinem letzten Atemzug den Alarm auszulösen. Aber es hätte nicht funktionieren dürfen. Ich hatte Luna doch extra geschickt um … „Verfluchte Scheiße, Luna!“ Sie hatte nicht getan, was sie tun sollte. Deswegen heulten jetzt die Sirenen. Deswegen, und weil ich meinen Posten verlassen hatte, anstatt mich selber darum zu kümmern. Nur deswegen waren wir gerade aufgeflogen. „So ein beschissener Mist.“
Ich schnappte mir Romys Arm, zog ihn über meine Schulter, und richtete sie auf. Wir mussten schleunigst hier raus. Gerade als ich meinen Fuß aufsetzte, hörte ich die ersten Schritte. Schwere Schritte, Rufe, und dann fiel ein Schuss. „Mist, Mist, Mist.“ Wenn ich Luna in die Finger bekam, würde ich ihr alle Gliedmaßen einzeln ausreißen, und sie anschließend erwürgen. Und Romy gleich hinterher. Wäre sie nur nicht auf eigene Faust losgezogen. Warum hatte sie das überhaupt gemacht? Unwichtig. Zumindest im Augenblick. Nachher würde ich eine Erklärung von ihr fordern, und ich hoffte für sie, dass diese gut war.
Ich überlegte noch was ich jetzt tun sollte, da wurde die Tür aufgerissen. Augenblicklich wurde der Lärm der Sirenen lauter. Drei Männer mit Waffen in der Hand kamen herein. Einige weitere sah ich an ihnen vorbei den Gang hinunterstürzen. Hoffentlich waren die anderen so schlau, die ganze Aktion sofort abzubrechen, und sich aus dem Staub zu machen. Wir würden eine neue Möglichkeit finden, um die Sklaven zu befreien. Aber das konnten wir natürlich nur, wenn wir nicht selber zu welchen wurden.
Die Männer richteten ihre Waffen auf uns. Ich ging ein Schritt zurück. Eigentlich hätte ich sie sofort angegriffen, aber dann würde Romy auf den Boden knallen, und ich wusste nicht, ob ihr Schädel heute eine weitere Delle verkraften würde. Verfluch noch mal Romy, wach auf! Natürlich tat sie mir diesen keinen Gefallen nicht.
Aus dem Korridor drang weiterer Lärm zu mir, Kampfgeräusche. Warum waren die Drachen nicht schon verschwunden? Oder hatten sie die Sklaven befreit, und versuchten sie in Sicherheit zu bringen?
„Leg sie hin, und dich daneben“, forderte einer der Männer.
Ein knurren stieg aus meiner Kehle, und plötzlich wichen die Männer vor mir einen Schritt zurück. Nicht das Geräusch das ich von mir gegeben hatte, veranlasste sie dazu, sondern das Odor , das mir aus jeder Pore meines Körpers kroch, und eindeutig zeigte, wer hier dominanter und gefährlicher war. Mit Alphawölfen war nicht zu spaßen, das lag in ihrer Natur, und das wusste jeder Wolf, von hier bis zur Antarktis. Nur konnten sie dadurch nicht wissen dass ich theoretisch zum Königshaus gehörte. Es sagte ihnen nur, dass ich in der Lage wäre mit ihnen den Boden aufzuwischen. Besonders wenn ich versuchte jemanden zu schützen. Mein Glück war nur, dass sie keine Ahnung hatten, dass ich ein Dimidius war, der es an Kraft nicht mit ihnen aufnehmen konnte. Zumindest nicht solange ich mich nicht wenigstens einmal verwandelt hatte, und meine wölfische Seite ließ sich dafür extrem viel Zeit. Schon einige Male hatte ich sie dafür verflucht.
Der Sprecher schluckte. „Wir werden schießen.“
Irgendwas krachte im Flur. Dann gab es eine Detonation. Ich hörte Schreie und Rufe, als eine Staubwolke zu uns ins Zimmer drang. War da gerade etwas Explodiert? Hatte das etwas mit unserem Team draußen zutun, oder ging das von den Sklars aus? Himmel, was war da nur los? Hoffentlich ging es Raphael gut.
Ich bleckte die Zähne. Doch als der Mann seine Waffe auf Romy richtete, musste ich gehorchen. Das oder sie gleichgültig ihrem Schicksal überlassen, und das konnte ich nicht. Also legte ich Romy vorsichtig zurück. Damit gab ich mich aber noch nicht geschlagen. Keinem würde es je wieder gelingen, mich seinem Willen zu unterwerfen, das hatte ich mir vor langer Zeit geschworen. Kaum hatte Romy den Boden berührt, stürzte ich mich auf den Sprecher, riss dabei meinen rechten Ohrring vom Ohr, der sich dank einem Mechanismus löste, ohne mich zu verletzten, und stach mit der zylinderförmigen Anhänger in den Arm meines Gegners. Der Anhänger funktionierte wie ein Betäubungsfeil. Nun ja, zumindest vom System her, den der Inhalt war Gift, und würde ihn innerhalb von Sekunden umbringen.
Wir krachten in die beiden anderen, aber noch bevor ich die Chance hatte, auch sie zu ihrem Schöpfer zu schicken, wurde ich an Mütze und Haaren von ihnen runter gerissen, und mit dem Kopf voran gegen die Wand geknallt. Ich sah Sterne, ein ganz neues Universum explodierte vor meinen Augen. Verflucht, warum musste es eigentlich immer der Kopf sein? Und wer verdammt nochmal hatte das getan? Ich hatte doch alle unter mir begraben.
Stöhnend stütze ich mich auf die Arme. Meine Sicht war verschwommen, aber vor mir sah ich die Umrisse eines Mannes, der mir der Hand ein Zeichen gab, woraufhin die beiden, die ich noch nicht ausgeknockt hatte meine Arme ergriffen, und mich mit dem Rücken auf den Boden drückten. Und wieder knallte ich mit dem Kopf auf. „Warum immer der Schädel?“
Der Krach draußen hatte ein bisschen abgenommen, nur konnte ich nicht sagen, ob es daran lag, dass es leerer wurde, oder einfach daran das mit meinen Ohren etwas nicht stimmte.
„Weil das der Schwachpunkt eines Werwolfs ist, Prinzessin Cheyenne.“
Ich erstarrte, gab meine schwachen Wehrversuche einfach auf. Diese Stimme, ich hatte sie schon einmal gehört. Aber das war nicht das grauenvolle, sondern die Tatsache, dass dieser Mann – wer auch immer er war – wusste wer ich war. Er hatte mich Prinzessin Cheyenne genannt, er hatte mich erkannt. Okay, jetzt nur keine Panik. „Was faseln Sie da für einen Müll?“ Ich blinzelte für eine klare Sicht, die sich aber leider nur nach und nach einstellen wollte. „Ich dachte ich bin die mit der angeschlagenen Rübe.“ Langsam konnte ich ihn besser sehen. Sein Haar war … rot? Ja, rot. Rote Haare, die er etwas länger trug, und seine Augen waren grün. Er schien mir vertraut. Nicht auf die ich-kenne-ihn-Art. Es war mehr so als wäre er Bruder, oder Onkel von jemanden der mir vertraut war. Seine Haltung hatte etwas Arrogantes.
„Immer wieder sehr charmant sich mit Euch zu unterhalten.“
Euch. Er hatte Euch gesagt. Er wusste wirklich wer ich war. „Kenne ich Sie?“ Meine Stimme klang gleichgültig, und ein wenig lallend, aber innerlich bebte ich vor Anspannung.
„Nicht nur im Tanz, nein auch im Kampf zeigt Ihr die Anmut einer Göttin.“
Aus dem Korridor kam der Schrei einer Frau. Jemand schrie, ein Schmerzenslaut, der abrupt abbrach, und von einem Brüllen ersetzt wurde.
In meinem Hirn rastete etwas ein. Die Anmut einer Göttin. Oh scheiße, vor mir stand Markis Schleim! Nun wurde ich wirklich nervös, und die gleiche Angst die ich gestern bei Lucys auftauchen verspürt hatte, ergriff jede Zelle von mir. Sie hatten mich! Er würde mich zurück bringen.
„Ah, also erinnert Ihr Euch an mich, und das obwohl wir uns nur kurz unterhalten haben. Ich fühle mich geschmeichelt.“
Er konnte sich fühlen wie er wollte, mir war das gleich, aber zurückgehen würde ich nicht, niemals. Ich hatte geschworen nie wieder in diese Hölle zurückzukehren. In meiner Panik fing ich an mich heftig zu wehren. Meine beiden Aufpasser hatten alle Hände voll damit zu tun mich am Boden zu halten. Doch vor lauter Angst vergaß ich mein Odor zu senden. Damit hätte ich sie wenigstens verunsichert. Aber ich kam gar nicht erst auf die Idee. Die Angst davor, zurück in mein Gefängnis zu müssen, blendete mich.
Markis Jegor Komarow achtete nicht weiter darauf, als er sich neben meinen Kopf hockte, und auf mich heruntersah. „So Lange habe ich nach Euch gesucht“, sinnierte er. „Das ganze Rudel hat das. Wer hätte ahnen können, dass Ihr Euch diesen Versagern angeschlossen habt.“ Er strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. Ich knurrte, und schnappte nach ihm. Er war nur ein Tick zu schnell um ihn zu erwischen. Schade eigentlich. „Besonders wenn man bedenkt, dass sie es waren die Euch ein eine Welt gebracht haben, vor der Ihr geflohen seid.“
Was? Woher wusste er das? Jegliches Geräusch erstarb in meiner Kehle.
Markis Schleim richtete sich wieder auf. „So, nun ist es aber an der Zeit aufzubrechen.“
„Was nein, ich gehe da nicht zurück“, knurrte ich, und konnte die Panik nicht ganz aus meiner Stimme vertreiben. „Niemals!“
„Ihr tut was ich sage.“
Seine Faust sauste so schnell auf mich zu, dass mir keine Zeit blieb zu reagieren. Ich schaffte es nicht mal mehr, nach Raphael zu rufen, da wurde es um mich herum schon schwarz. Nicht schon wieder der Kopf. Altersflecken Im Gesicht Entfernen Kosten Nrw Verschiedene Untersuchungen gehen davon aus, dass zwischen sechs und sieben von zehn Männern bereits ein Mal im Bordell waren.
Ich glaube eher, dass es 9,9 von zehn sind. Rund 30 Prozent unserer Kundschaft stammt aus dem Limmattal, der Rest kommt aus der ganzen Schweiz. Pigmentflecken Im Gesicht Schminken 60er Jahren Ab dem dritten Jahr bilden Sämlinge auch Zugwurzeln aus. Diese verkürzen sich im Laufe einer Wachstumsperiode um mehrere Millimeter und sind daher in der Lage, die Zwiebeln tiefer in den Boden zu ziehen. Das Wachstum der Zwiebel erfolgt von innen nach außen, so dass die im Vorjahr gebildeten Zwiebelschalen nach außen gedrängt werden. Diese verfärben sich braun und werden trocken, so dass sie die Zwiebel als eine gegen Austrocknung schützende, jedoch lose sitzende Schale umgeben. Insbesondere die Wildarten können sehr viele solcher Zwiebelhäute ausbilden. Bei einigen Naturarten hat man bis zu 60 gezählt. Vorteile:abnehmbarer Scherkopf für leichte ReinigungGeeignet für:gründliches Rasieren,Rasieren,alltäglicher Gebrauch,Reise,Trocken-Rasur,Trimmen,extrem empfindliche Haut,empfindliche Haut,die tägliche Rasur,Kopf- und Körperrasur Mannon, der Arzt, der einmal Conways Vorgesetzter gewesen war, starrte ihn aus großen Augen an und sagte dann mit beißender Ironie: Rote Flecken Im Gesicht Ohne Juckreiz Hund »Nicht so viele, wie man vielleicht annehmen könnte. Nicht auf höchster Ebene«, sagte er. »Nicht, wenn der Innenminister eingreift. Es kann um Terrorismus gehen, wie Sie sagten, einen Informanten, der versteckt werden muss, damit er nicht auffliegt. Es kann auch um den Schutz eines Zeugen gehen, der in einem hochrangigen Fall vor Gericht aussagen soll. Zum Beispiel organisierte Kriminalität oder ein heikler Mordfall, der massive Auswirkungen hat…«.